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Eigenbluttherapie

Für die Behandlung von leichter bis mittelschwerer Arthrose oder auch von bestimmten Sportverletzungen bietet unser Zentrum als biologische, körpereigene Alternative die Eigenbluttherapie an. Mit Hilfe von Eigenblut können Schmerzen bei leichter bis mittelschwerer Arthrose gelindert und die Heilung bei bestimmten Verletzungen des Bewegungsapparates unterstützt werden.

Während des Heilungsprozesses eines verletzten Gewebes findet eine Reihe von verschiedenen ineinandergreifenden Vorgängen im Körper statt. Geregelt werden diese Abläufe unter anderem durch die sogenannten Wachstumsfaktoren – Signalsubstanzen, die von den Blutplättchen oder Thrombozyten freigesetzt werden. Thrombozyten sind ständig im Blut vorhanden und werden z.B. bei einer Verletzung aktiviert. Sie schütten dann am Ort der Verletzung die Wachstumsfaktoren aus, um den Heilungsprozess zu starten und zu fördern.

Wird das körpereigene Blut nun entsprechend aufgearbeitet, kann ein wachstumsstimulierender Effekt auf Muskel-, Sehnen und Knochenzellen erzielt werden. Es konnte gezeigt werden, dass durch die Eigenbluttherapie sowohl die Anzahl der Thrombozyten als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren signifikant erhöht wird.

„Blutplättchen spielen bei einer Verletzung immer eine entscheidende Rolle, sowohl bei der Blutstillung als auch bei der Wundheilung. Auf diesem Prinzip beruht die Eigenbluttherapie“, sagt Dr. Eike Tilman Wenzel, Anwender der Eigenbluttherapie.

Eigenbluttherapie in der Anwendung

Eine kleine Menge Blut (15ml) wird mit Hilfe einer speziell entwickelten Doppelspritze aus der Armvene entnommen. Anschließend wird das Blut mittels Zentrifugation getrennt. Hierbei wird der Teil des Bluts separiert, der die körpereigenen, regenerativen Bestandteile enthält. Anschließend wird dieser Teil des Bluts mit einem speziellen System abgetrennt. Nun sind die aktiven Bestandteile des Bluts fertig zur Injektion in die betroffene Stelle.

Die eingespritzten Blutplättchen beginnen nun, an der betroffenen Stelle Wachstumsfaktoren freizusetzen, die körpereigene Regenerationsprozesse stimulieren.

Eigenbluttherapie bei leichter bis mittelschwerer Arthrose (Schäden am Gelenkknorpel)

Alterungsprozesse, genetische Veranlagung, aber auch überhöhte einseitige Belastung oder Unfälle können zu Abnutzungserscheinungen am Gelenkknorpel führen. Dieser Verschleiß wird als Arthrose bezeichnet und jedes Gelenk kann davon betroffen sein. Bei einer beginnenden Arthrose kommt es zu Beschwerden wie z.B. zu einem unangenehmen Ziehen im Gelenk, morgendlicher Gelenksteife oder auch Anlaufschmerz. Bei einem Fortschreiten der Erkrankung werden die Schmerzen stärker und die täglichen Aktivitäten müssen eingeschränkt werden. Infolgedessen sinkt natürlich auch die Lebensqualität. Studien haben die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie bei leichten bis mittelschweren Arthrosen bestätigt.

Eigenbluttherapie bei bestimmten Verletzungen des Bewegungsapparats

Eine häufige Ursache bei Verletzungen des Bewegungsapparats sind biomechanische Über- oder Fehlbelastungen. Die Muskulatur reagiert mit Zerrungen oder Faserrissen. Bei Sehnen kann es zu Entzündungen, andauernden Reizzuständen oder sogar Rissen kommen. Ein Bänderriss ist keine Seltenheit. Studien haben die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie bei Epikondylitis (Tennisellenbogen), Patellaspitzensyndrom (Springerknie) und Plantarfasziitis (Fersensporn) bestätigt.

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